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Harmonisierung der Ziele

Die Zielharmonisierung im HarmoS-Konkordat beruht auf vier Pfeilern:

1) Die Grundbildung (Art. 3 HarmoS- Konkordat)

Im HarmoS-Konkordat wird erstmals auf gesamtschweizerischer Ebene festgelegt, in welchen Fachbereichen alle Schülerinnen und Schüler während der obligatorischen Schule eine Grundbildung erhalten sollen (Art. 3, HarmoS-Konkordat). Es sind dies: Sprachen (Schulsprache, zweite Landessprache und eine weitere Fremdsprache), Mathematik und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Musik/Kunst und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit. In Artikel 3 wird auch der Erziehungsauftrag der Schule erwähnt, subsidiär zum familiären Erziehungsauftrag.

In Artikel 3 HarmoS-Konkordat werden nicht Fächer aufgezählt. Es werden vielmehr Bereiche der Grundbildung umschrieben. Dabei handelt es sich nicht um eine abschliessende Aufzählung. Die Kantone und die Schulen können bei Bedarf weitere Bildungsinhalte hinzufügen. Die Konkretisierung dieser Grundbildung geschieht über die Lehrpläne und die Nationale Bildungsziele (Bildungsstandards).

2) Die Eckwerte des Sprachenunterrichts (Art. 4)

Gemäss HarmoS-Konkordat erhalten alle Schülerinnen und Schüler ab der Primarschule Unterricht in einer zweiten Landessprache und Englisch, und zwar spätestens ab dem heutigen 3. und dem 5. Schuljahr (zählt man den zweijährigen obligatorischen Kindergarten hinzu ist vom 5. resp. 7. Schuljahr zu sprechen). Die Einstiegsfremdsprache wird regional koordiniert. Sprachenunterricht

3) Nationale Bildungsstandards (Art. 7)

Das HarmoS-Konkordat bildet die Grundlage für die Entwicklung und Anwendung von nationalen Bildungsstandards. Bildungsstandards

4) Lehrpläne und Lehrmittel (Art. 8)

Die Harmonisierung der Lehrpläne und die Koordination der Lehrmittel erfolgen auf sprachregionaler Ebene. Lehrpläne, Lehrmittel

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