Fachhochschulen
Seit den 90er Jahren bestehen in der Schweiz sieben regionale öffentlich-rechtliche Fachhochschulen. Die Fachhochschulen sind Teil des schweizerischen Hochschulsystems. Sie bieten praxisorientierte Studiengänge mit berufsqualifizierenden Abschlüssen an, betreiben anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und erbringen Dienstleistungen. Träger der Fachhochschulen sind einzelne oder mehrere Kantone. Der Bund regelt die Fachhochschul-Studiengänge im Fachhochschulgesetz.
Zu den Fachhochschulen gehören aufgrund ihrer praxisorientierten Studiengänge und ihrer berufsfeldorientierten Forschung auch die Pädagogischen Hochschulen. Deren Abschlüsse im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung und der Sonderpädagogik regelt die EDK auf der Grundlage des Diplomanerkennungsrechts. Diplomanerkennung
Schweizerischer Fachhochschulrat
Im Schweizerischen Fachhochschulrat der EDK sind die sieben Fachhochschulregionen der Schweiz durch kantonale Erziehungsdirektorinnen oder -direktoren vertreten.
Er ist das strategisch-politische Organ für die interkantonale Zusammenarbeit in allen Fachhochschulfragen und zugleich Steuerungsorgan für die Pädagogischen Hochschulen.
Er arbeitet zusammen mit dem Bund, der Schweizerischen Universitätskonferenz, den Rektorenkonferenzen (Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen) und weiteren Partnern.
Erlasse des Fachhochschulrates
- Richtlinien für die Umsetzung der Erklärung von Bologna an den Fachhochschulen und den Pädagogischen Hochschulen vom 5. Dezember 2002
- Richtlinien zu den Datenlieferungen für das Hochschul-Informationssystem und zum Reporting über die Kostendaten vom 25. Oktober 2001
- Richtlinien zu den Datenlieferungen für das Hochschul-Informationssystem und zum Reporting über die Kostendaten vom 7. April 2005
Kontakt
Dr. Madeleine Salzmann, Leiterin Koordinationsbereich Hochschulen
Kontakt-Mail EDK
+41 (0)31 309 51 11

