Unterrichtssprache
| Betroffene Stufe(n): | Vorschule Primarstufe Sekundarstufe I Fachmittelschulen Gymnasiale Maturitätsschulen |
| Nationaler Kontext Die Kantone legen die Unterrichtssprache fest, in der Regel nach der Amtssprache des Schulortes. Unterrichtssprache ist je nach Kanton Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch. In mehrsprachigen Kantonen kommt je nach Region oder Gemeinde die eine oder die andere Landessprache als Unterrichtssprache zur Anwendung. Gemäss Sprachenbeschluss von 2004 der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) koordinieren die Kantone ihren Sprachunterricht und führen eine gemeinsame Strategie: Die deutschsprachigen Kantone zielen auf ein gezieltes und konsequentes Verwenden der deutschen Standardsprache im Unterricht ab Schulbeginn. In der Kantonsumfrage wurden die Regelungen bezüglich Unterrichtssprache nur in den Deutschschweizer Kantonen erhoben. Für die Berufsfachschulen wurde auf das Erheben der Regelungen verzichtet, weil es hier entsprechende Vorgaben auf Bundesebene gibt: Im Rahmenlehrplan für den allgemeinbildenden Unterricht in der beruflichen Grundbildung wird als Unterrichtssprache die Standardform der regional verwendeten Landessprache verlangt. |
1. Hauptergebnisse
In der Vorschule ist die Unterrichtssprache gemäss kantonalen Regelungen sowohl die Mundart als auch die Standardsprache. Für die obligatorische Schule und die Schulen der Sekundarstufe II gibt es in nahezu allen Kantonen Regelungen, wonach die Unterrichtssprache grundsätzlich oder ausschliesslich die Standardsprache ist.
2. Ergebnisse im Detail
| Frage(n) | Rohdaten | Visualisierungen |
|---|---|---|
| Welches ist die Unterrichtssprache gemäss kantonalen Regelungen? | Unterrichtssprache: |

